How Does the 1970s Feminist Art Matter? Ruptures and Continuities between Feminist Art Practices of the 1970s and the 1980s in 'Jeanne Dielman' (Chantal Akerman), 'Reassemblage' (Trinh T. Minh-Ha) and 'Measures of Distance' (Mona Hatoum)

Sarah Kiani

Abstract


Der Artikel untersucht die Verbindungen zwischen drei Filmen prominenter Künstlerinnen in den 1970er und 1980er Jahren und der feministischen Bewegung der 1970er Jahre. Die erste Arbeit, Chantal Akermanns Film Jeanne Dielman, 23, Quai du Commerce, 1080 Bruxelles (1975), stammt aus der zweiten Hälfte der 1970er Jahre. Indem der Film die Performance als ein künstlerisches und politisches Werkzeug nutzt, spiegelt er stark die Methoden der feministischen Kunstbewegung der 1970er Jahre wieder, insbesondere der südkalifornischen Bewegung. Reassemblagevon Trinh T. Minh-Ha (1982) und Measures of distancevon Mona Hatoum (1988), erweitern das Spektrum und produzieren einen postkolonialen Diskurs, der dem Okularenzentrismus kritisch gegenübersteht und in den 1970er Jahren von feministischen Theoretikerinnen reaktiviert wurde. Der Artikel zeigt, dass obwohl die von den Feministinnen seit den 1970er Jahren angewandten und geschaffenen theoretischen Perspektiven vielfältig und pluralistisch sind, die Frage nach einem typisch weiblichen ‚körperlichen’erkenntnistheoretischen Wissen transversal zur Geschichte der feministischen Kunst ist und in neuen Formen in den sogenannten dekonstruktivistischen feministischen Praktiken der 1980er Jahre reaktiviert wurde.

Schlagworte


Gender; Chantal Akerman; Mona Hatoum; Trinh T. Minh-Ha

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